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Jagen, als wenn ein Grüner dabei wäre!

Veröffentlicht am 22.12.2010 von Dr. Rolf Eversheim

Die Grünen werden im Wahljahr 2011 die Parlamente erobern. Sie werden natürlich nicht deshalb gewählt, weil sie die Jagd neu regeln wollen. Aber das macht unsere Ausgangslage noch brisanter: Dem Wahlvolk liegt die Jagd genauso am Herzen wie uns Jägern die EU-Margarineverordnung – fremd, skuril, uninteressant, eine Spielwiese für Fachidioten.

Wir Jäger sehen dem mit Unbehagen entgegen. Wir erwarten ein Szenario einer vom Wähler legitimierten Partei mit für uns bedrohlichem Veränderungswillen und  -potential. Warum beschleicht uns dieses Gefühl der Bedrohung? (weiterlesen …)

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St. Hubertus – Jagen in wessen Geist?

Veröffentlicht am 02.11.2010 von Rolf Adler

Zum Hubertustag veröffentlichen wir einen Auszug aus einer Predigt von Rolf Adler von 2003 – heute noch so aktuell wie vor sieben Jahren:

Für Jägerinnen und Jäger, die heute mit dem Anspruch jagen, etwas Sinnvolles und Nützliches zu tun, bleibt Hubertus der Stachel im geschäftigen Fleisch. Eine Art Dorn, der durch Lederhose und Lodenjoppe geht. Hubertus repräsentiert die Frage, nach welchen Mustern wir uns in unserem Alltag aufstellen. Welche Anteile an Natur und Geist, an Natur und Schöpfung wir in uns zusammenbringen. Bringen wir sinnvolles Handeln zustande, haben wir Perspektiven, erarbeiten wir Sinn, oder agieren wir selbstbezüglich und geistlos an den Objekten der Natur? (weiterlesen …)

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Spiel ohne Grenzen?

Veröffentlicht am 19.10.2010 von Dieter Stahmann

Über den Einsatz von Technik im Revier

Sind Nachtsichtgeräte in Kombination mit Zieloptik bald bundesweit erlaubt?„Technik ist die Erfindung des Überflüssigen“ sagt Ortega y Gasset in seinen „Betrachtungen über die Technik“ und: „Es ist noch nie etwas erfunden worden, weil es gebraucht wurde.“ Wenn wir an die Dampflokomotive, das Auto oder das Flugzeug denken – sie wurden zunächst sehr kritisch gesehen, und ihre Erfinder mussten hart um die Anerkennung ihrer technischen Entwicklungen kämpfen. Heute geht es nicht mehr ohne sie – wir sind zu ihren Sklaven geworden.

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Fuchs & Co und der Artenschutz

Veröffentlicht am 19.10.2010 von Dr. Daniel Hoffmann

Die Bejagung generalistischer Beutegreifer – eine ökologische Notwendigkeit oder Makulatur?

Brauchen Beutegreifer, deren Bestände sich durch menschliches Einwirken binnen weniger Jahrzehnte nachweislich vervielfacht haben, besonderen Schutz durch weitere Einschränkungen der Bejagungsmöglichkeiten? Der Gesetzgeber in den Ländern diskutiert Schonzeitverlängerungen, ganzjährige Schonzeit, Verbot der Fangjagd und weitere Maßnahmen. Fakt ist, dass die in Rede stehenden Arten Populationsdichten erreicht haben, die in Naturlandschaften unbekannt sind. Was ist mit den Folgewirkungen? Politisch aktive Laien bestreiten, dass Schonmaßnahmen sich negativ auf die Biodiversität auswirken. Es wird gar bezweifelt, dass eine reduzierte Bejagung zu einem Anstieg der Beutegreifer-Populationen führen wird. Die Realität sieht anders aus.
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Vom schwierigen Umgang mit dem Tod

Veröffentlicht am 19.10.2010 von Eckhard Fuhr

Wer auf die Jagd geht, setzt alles daran, ein Tier zu töten. Man kommt um diese Tatsache nicht herum, auch wenn man sich noch so sehr bemüht, sie sprachlich in einem milden oder auch pragmatischen Licht erscheinen zu lassen. Jäger „erlegen“ ein „Stück Wild“, sie „machen Strecke“, oder sie „erfüllen“ den geforderten „Abschuss“.  Wie auch immer: Am Ende sind das Reh, das Wildschwein, der Fuchs, der Hase tot. Sie sind zur Beute des Jägers geworden, der darüber eine tiefe Befriedigung empfindet. Um es vorsichtig auszudrücken: Nicht alle Zeitgenossen können dieses Gefühl nachvollziehen.

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