Jäger schaffen ökologisches Gleichgewicht in der Kulturlandschaft
- Jagd ist aktiver Naturschutz -
Jagd ist ein Kulturgut, das in unserer Gesellschaft einen durchaus hohen Stellenwert besitzt, wie Umfragen ergeben haben. Trotzdem muss die Jagd als aktiver Naturschutz in der Gesellschaft auf eine breitere Basis gestellt werden.
Jäger leben intensiv mit der Natur und erleben die Natur immer wieder hautnah. Sie gestalten und verbessern einerseits Lebensräume und sorgen andererseits für angepasste Wilddichten. Sie sind Naturschützer und Naturnutzer in einer Person. Zudem liefern Jäger mit dem Wildfleisch ein gesundes und qualitativ hochwertiges Nahrungsmittel, weil es das einzige Fleisch ist, das von wirklich freilebenden Tieren stammt. Sie sind diejenigen, die die ursprüngliche Art der Nahrungsbeschaffung in begrenztem Umfang noch praktizieren. Die Jagd hat für den Waldbesitzer durchaus eine ökonomische Bedeutung, entweder durch Verpachtung oder durch den Verkauf des Wildbrets aus der Eigenjagd.
Der Deutsche Jagdschutzverband ist eine gesetzlich anerkannte Naturschutzvereinigung. Nicht zuletzt dadurch sind wir Jäger auch verpflichtet, unser Wissen und unser Engagement für die Natur weiterzugeben an Kinder und Jugendliche. Es ist bedauerlich, dass heute viele Menschen ihr Wissen um die Natur aus Büchern und digitalen Medien beziehen und sich dann als theoretisierende Naturschützer auf schwingen. Sie kennen die Natur nicht aus eigenem Erleben, aus eigener Arbeit.
Wir Jäger haben zu Recht den Anspruch, den Lebensraum Natur gut erklären zu können, weil wir in der Natur, mit der Natur und für die Natur leben. Unser Einsatz in den Revieren ist entscheidend für die Erhaltung der Artenvielfalt und der biologischen Vielfalt, weil unsere Arbeit eine Nahtstelle darstellt zwischen der Forst- bzw. der Landwirtschaft und der Natur. Wir Jäger haben eine ausgleichende und verbindende Funktion. So setzen wir uns für neue Lebensräume im Wald ebenso ein, wie in der zunehmend intensiv genutzten Landwirtschaft. Hier gilt es durch Maßnahmen wie Biotopvernetzung, die Anlage von Ackerrandstreifen, Blühstreifen oder Lerchenfenster die Lebensverhältnisse für unsere heimische Tierwelt zu fördern,
Überall da, wo wir Jäger mit unseren natürlichen Partnern, also den Landwirten, Förstern, Fischern und Imkern gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten, hat die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft eine Chance! Das bedeutet natürlich, dass wir nicht nur Hege- und biotopverbessernde Maßnahmen durchführen, sondern auch den notwendigen Abschussplan erfüllen. Für viele Wildarten wie Schwarz-, Rot- und Rehwild fehlen natürliche Feinde. Andere Arten wie Hasen, Fasane oder Rebhühner haben zu viele natürliche Feinde und kommen auch mit der modernen Landbewirtschaftung nicht mehr zu recht.
Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie soll die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die soziale Verantwortung und den Umweltschutz zusammenführen. Landwirte, Förster und Fischer produzieren mit Hilfe der Natur gesunde Nahrungsmittel, natürliche Rohstoffe und Bioenergie, stehen also für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wir Jäger schaffen mit biotopverbessernden Maßnahmen und angepassten Wilddichten einen ökologischen Ausgleich und haben dadurch gemeinsam mit den Landbewirtschaftern die soziale Verantwortung für die biologische Vielfalt und den Schutz der Lebensräume.
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Ich möchte nur mal einen Satz Ihres Aufsatzes, Herr Fischer, kommentieren: “Sie gestalten und verbessern einerseits Lebensräume und sorgen andererseits für angepasste Wilddichten.”
Zur ersten Aussage: “Sie gestalten und verbessern Lebensräume”: Ich möchte nicht abstreiten, dass es eine unscheinbare Minderheit von Jägern gibt, die sich tatsächlich bemühen, Lebensräume für Wildtiere zu verbessern, indem sie zum Beispiel Deckung schaffen, Hecken pflanzen, Korridore anlegen … wie gesagt die Leute sind an den Fingern weniger Hände abgezählt.
Bei der Gestaltung der Lebensräume haben Sie tatsächlich Recht. Viele bejagte Landschaften sehen aus wie illegale Müllhalden. Vermoderte Jagdeinrichtungen und in unmittelbarer Umgebung vernageltes Holz, Bierflaschen, Munitionsreste, Plastikplanen. Luderplätze mit offen verwesenden Leichenteilen, illegale Futterstellen mit kiloweise Kraftfutter …. das ist das, was jeder sehen kann, der mit offenen Augen durch die Landschaft geht. Von Verantwortung für “sein” Revier ganz zu schweigen. Am schlimmsten aufgefallen sind mir Winzer / Bauern, die auch noch Jäger oder Jagdpächter sind. Denen ist es doch vollkommen egal, welche Auswirkung ihr Tun für Tiere und Umwelt hat. Ich will hier nicht verallgemeinern – aber es handelt sich eben nicht um wenige “schwarze Schafe”.
Nun zu den “angepassten Wilddichten”.
Beispiel 1: Kormorane. Erst jüngst hat man in Rheinland-Pfalz festgestellt, dass sich dort wo Kormorane seit einigen Jahren intensiv bejagt werden, die Bestände nicht reduzieren, sondern zunehmen.
Beispiel 2: Krähen: Es gibt einige wissenschaftliche Arbeiten, die zu dem Schluss kommen, dass die Jagd auf Krähen nicht nur sinnlos ist, sondern im Hinblick auf das Ziel der Bestandregulierung sogar kontraproduktiv (vgl. Prof. Dr. Reichholf). Wo reviertreue Rabenkrähen gejagt werden, haben sie in kürzester Zeit eine Vielzahl von revierlosen Krähen. Abgesehen davon kommt es im Rahmen der Krähenjagd regelmäßig zu Fehlschüssen, wenn Saatkrähen und Dohlen nicht von Rabenkrähen unterschieden werden (können / wollen). Die Tendenz, dass adoleszente Jungjäger als Crowbuster dem Ruf der Jagd nachhaltig schaden, kann Ihnen doch auch nicht Recht sein.
Beispiel 3: Schwarzwildjagd. Seit Jahren wird die Schwarzwildjagd mit Unterstützung der zuständigen Ministerien intensiviert. Es gibt keine Tabus mehr, selbst Schonzeiten werden aufgehoben. Es wird auf alles geschossen, was sich bewegt. Zunehmend im Rahmen von groß angelegten Drückjagden. Haben Sie sich mal die Streckenzahlen angeschaut? Ich habe Ihnen eine Grafik vorbereitet: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2011/05/mehr-jagd-mehr-wildschweine.html . Trotz – oder sollen wir nicht doch sagen, gerade wegen der Intensivierung der Jagd steigt der Schwarzwildbestand seit über 20 Jahren signifikant. Sie können jagen, soviel Sie wollen … der Schwarzwildbestand wird weiter steigen. Eine sinnvolle Alternative – der sich die Jäger aber wohl verschließen – wäre die Bestandskontrolle über Empfängnisverhütung. Lösungen gibt es schon!
Beispiel 4: Füchse … nein, das lassen wir jetzt mal.
Sofern es sich bei der Jagd um ein Hobby handelt muss unterstellt werden, dass das primäre Interesse nicht der Naturschutz ist. Die Motivation zu Jagen ist der Adrenalinstoß beim Schießen. Diese Motivation zu jagen führt zu all den Missständen, die es bei der Jagd gibt:
- Abschuss von geschützten Arten (illegal findet jedoch leider zu Genüge statt)
- Jagd auf Raubwild – ökologisch nicht notwendig
- Jagd auf Raubwild mit dem Schutz anderer Arten zu begründen wissenschaftlich nicht haltbar
- Klagen über eine “Überpopulation” von Wildschweinen – dann aber im Winter zufüttern
- Verbissschäden im Wald durch zu hohe Wilddichten begründen. Rehe werden durch die Jagd verstärkt in die Wälder getrieben. In Gebieten ohne Jagddruck sieht man Wild tagsüber und vor allem auf offenen Flächen. Wen wundert es – es handelt sich um Steppentiere.
- …
Den Jagdtrieb ausleben zu wollen ist durchaus legitim, dies hinter nicht haltbaren Naturschutzargumenten zu verstecken jedoch falsch. Die Ausübung der Jagd gehört daher nicht in die Hände von Hobbyjägern.
Jagd trägt zu Erhaltung der Artenvielfalt bei: Dies ist schlichtweg falsch. Die Artenvielfalt ist durch die Zerstörung von Lebensräumen bedroht. Die Jagd hat in der Vergangenheit (Kolkrabe, Wolf…) und auch heute zusätzlich zur Ausrottung einiger Arten beigetragen. Wer die Natur ernsthaft schützen will, dem ist klar, dass dies nicht mit einem Gewehr möglich ist.
Mir erschließt sich der kausale Zusammenhang zwischen einer verschärften Bejagung und einer Bestandszunahme nicht. Gibt es belastbare Studien, die einen solchen Zusammenhang beweisen?
Gibt es belastbare Studien über erfolgreiche Fertilitätshemmung bei freilebenden Tieren?
Wenn die Jagd auf Prädatoren ökologisch nicht notwendig ist, warum befürwortet inzwischen selbst der NABU diese?
Hat sich nach dem Fund von “Leichenteilen” die Kripo eingeschaltet?
Wieviele Studien darf ich zitieren, in denen die schädlichen Auswirkungen von Rabenvögeln auf das Gelege anderer “Sing”-Vögel dokumentiert wird?
Capreolus capreolus ein “Steppentier”, welches durch die Jagd in die Wälder getrieben wird?
Wieder was gelernt. Auch bei Sätzen wie diesen: “Jagd trägt zur Erhaltung der Artenvielfalt bei-das ist schlichtweg falsch-(weil) die Artenvielfalt durch die Zerstörung von Lebensräumen bedroht ist.” Krude Logik. Jagd ist doch nicht verantwortlich für die Zerstörung von Lebensräumen. Im Gegenteil: Selbst wenn nur eine “unscheinbare Minderheit von Jägern” Hege betreibt und damit Lebensräume schafft, trägt sie damit doch zur Erhaltung der Artenvielfalt bei.
Kolkrabe und Wolf sind ausgestorben?Seit wann? Bei mir war so was Ausgestorbenes vor einigen Wochen im Revier.
Stellen Sie sich einmal vor, in einem Waldstück würden an einem Tag alle Wildtiere gleichzeitig erlegt und man würde dann ein Drittel dieser Tierkadaver im Wald liegenlassen. Gibt es nicht sagen Sie? Doch, gibt es.Genau so wird heute moderne Fischerei betrieben. Mit modernen Schleppnetzen werden ganze Fanggründe leergefegt und ca. ein Drittel des Fangs wird als “Beifang” wieder ins Wasser geworfen.
Esst mehr Fisch!
Stern
@ Stern:
Zur Thematik Bejagung und Bestandzunahme ist Folgendes anzuführen.
Die Ökologie lehrt uns da Folgendes. Viele Tierarten sind in der Lage starke Bestandseinbrüche durch eine vermehrte Reproduktion in einem gewissen Rahmen auszugleichen. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob diese Ursachen anthropogenen Ursprungs sind (z.B. intensive Bejagung), oder eben eine natürliche Ursache (Krankheiten, harte Winter) haben.
Dies trifft z.B. auf Singvögel zu, welche in der Lage sind mehrere Bruten im Jahr anzulegen. Folglich ist der von Ihnen angesprochene Schaden eher ein Scheinargument. Zweifelsohne räubert eine Elster durchaus auch mal Gelege von Singvögeln aus (Anteil im Nahrungsspektrum liegt bei 7%). Dies ist für den Gartenbesitzer traurig anzuschauen und daher eher ein emotionales oder pädagogisches, aber weniger ein ökologisches Problem (Kooiker, G. (1992): Elstern kontra Kleinvögel. Naturschutz heute 24 (3): 22-23; Witt, K. (1989): Haben Elstern (Pica pica) einen Einfluss auf die Kleinvogelwelt einer Grossstadt? Vogelwelt 110: 142-149).
Als weiteres Beispiel zur Klärung ihrer Frage seien die Wildschweine angeführt:
Trotz intensiver Bejagung steigen die Bestandzahlen. Folglich muss konstatiert werden, dass die Jagd nicht die geeignete Methode ist das lokal auftretende Problem zu lösen – im Gegenteil die Bejagung ist kontraproduktiv. Dies belegt u.a. eine französische Langzeitstudie (Servanty et alii, Journal of Animal Ecology, 2009). Entscheidende Erkenntnisse – verstärkte Jagd führt zu:
- höhere Fruchtbarkeit
- Störung der Rauschsynchrinität bei Abschuss von Leitbachen
- früheres Eintreten Geschlechtsreife
Das die Jagd also zu genau dem Gegenteil führt wird ja mittlerweile auch von vielen Jägern nicht mehr bestritten (“Wild und Hund” (23/2002))
Herr Stern, der kausale Zusammenhang zwischen hohem Jagddruck und Bestandszunahme bei Wildtieren ist in vielen wissenschaftlichen Arbeiten nachgewiesen worden und Basiswissen aus dem Biologie-Unterricht. Nachlesen können Sie das z.B. hier: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2011/03/wissenschaftler-mehr-jagd-fuhrt-zur.html . Weitere Literaturquellen zur Populationsdynamik des Fuchses und dem Einfluss der Bejagung finden Sie hier: http://www.schonzeit-fuer-fuechse.de/links.html
In der Resolution zur Jagd des NABU wird die Jagd auf Beutegreifer klar abgelehnt: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2011/10/resolution-zur-neuorientierung-der-jagd.html
Zum Unsinn der Rabenvögelbejagung habe ich Ihnen ebenfalls wissenschaftlich untermauerte Daten und Quellen herausgesucht: https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=explorer&chrome=true&srcid=0BzuotkdqqURBZTQyMTQ2M2ItNDhkYy00YmFmLWI5OTYtZjA5MDA5M2VmZTBl&hl=de&pli=1
Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass die Jagd der Bestandsregulierung dient, melden Sie sich.
Seit Zehntausenden von Jahren haben Menschen einen verheerenden Einfluss auf Wildtierbestände. Die Kombination verschiedener Faktoren-neue Technologien, Umwandlung von Land für menschliche Bedürfnisse, schnelles Bevölkerungswachstum und steigender Ressourcenverbrauch-gab dem Menschen die Macht, Pflanzen und Tiere in großem Maßstab auszulöschen. Hierfür monokausal die Jagd verantwortlich machen zu wollen, zeugt von Unverstand.
Selbstverständlich kann Jagd zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen. Beispiel Afrika. Es gibt auf dem schwarzen Kontinent Länder, in denen die Jagd vollständig untersagt wurde. Das Ergebnis ist niederschmetternd, da die Bauern die Wildtiere-allen Verboten zum Trotz- als Ernteschädlinge verfolgen bis an den Rand der Ausrottung.
Es gibt aber auch intelligente Lösungen:In Simbabwe wird den Bauern das Recht eingeräumt, den Abschuss wildlebender Tiere auf ihrem Grund und Boden an betuchte Jäger aus aller Welt zu verkaufen(Projekt Campfire).Eine echte win-win-win-Situation:Für die Wildtiere, die nun bares Geld wert sind und gehegt werden, für die Bauern, die einen zusätzlichen, nicht unerheblichen Nebenverdienst haben und für die Jäger.
Man muss aber nicht bis nach Afrika gehen, um die positiven Auswirkungen der Jagd auf die Artenvielfalt zu beweisen. Nach der Revolution 1848 hatte jeder Landbesitzer das Recht erhalten, auf seinem Grund und Boden, unabhängig von der Größe, freilebende Wildtiere zu bejagen mit dem Ergebnis, dass innert kürzester Zeit viele Tierarten vom Aussterben bedroht waren, weil jeder auf seinem Grund alles erlegte dessen er habhaft werden konnte. Erst als kurze zeit später die Mindestreviergröße auf 75ha festgeschrieben wurde, das Jagdrecht vom Jagdausübungsrecht getrennt wurde und die Hegeverpflichtung ins Jagdgesetz aufgenommen wurde, konnten sich die Wildbestände wieder erholen.
Das Sie heute Rehe in offener Feldflur beobachten können, haben Sie den Jägern zu verdanken. Ginge es nach Landwirten und vielen Waldbauern, müssten Sie dafür wohl ins nächste Waldmuseum pilgern.
Stern
“Entfernung vieler Menschen von der Natur” -das mag durchaus stimmen, entfernt sich aber sehr vom ursprünglichen Thema. Sicherlich gibt es auch genug am weitläufigen Fleischkonsum zu kritisieren – dies ist hier aber ebenfalls nicht das Thema. Es geht um die Behauptung, dass Jagd der Artenvielfalt zu Gute kommt. Dies ist nicht der Fall und kann argumentativ auch nicht belegt werden.
Pardon – der Beitrag galt als Antwort auf die Ausführungen von Klaus.
@ Stern:
Der Bezug zu Afrika bringt uns hier in Deutschland leider nicht weiter. Zudem ist diese Art der Großwildjagd ebenfalls in der Kritik. Es verwundert mich zudem nicht, dass leider kaum stichhaltige Argumente zu “Jagd ist aktiver Naturschutz” geliefert werden.
Ihr Bezug zu 1848 zeigt gut was passiert, wenn die Jagdausübung nicht strengstens reglementiert wird und von Jedermann ausgeübt. Nicht die Jagd selbst, sondern deren stringente Reglementierung führte zur Erholung der Bestände (sofern dies belegbar ist). Die Situation heute ist eine völlig andere. Ich möchte mich hier nicht wiederholen, weshalb ich an dieser Stelle auf meinen ersten Beitrag verweise.
@Florian
Eine vermehrte Reproduktionsrate als Folge u.a.verstärkter Bejagung ist nur beim Rehwild tatsächlich nachgewiesen(Ellenberg 1978)Beim Schwarzwild wird ähnliches vermutet, es gibt darüber aber keine belastbaren Studien. Auch in dem von Ihnen angeführten Artikel aus der “Wild und Hund” wird lediglich “vermutet”.Es handelt sich daher um reine Spekulation.Ich persönlich halte den Zusammenhang immerhin für möglich.
Im Salisbury Plains Experiment konnte in den Jahren 1985-87 nachgewiesen werden, dass sich durch konsequente Prädatorenbejagung (Füchse und Rabenvögel) z.B. die Besatzdichte bei Rebhühnern um das 3,5 fache(!) steigern ließ.
Die traditionell Niederwildorientierten Engländer verfügen über ganz hervorragende Kenntnisse bzgl. der Zusammenhänge von Prädatoren und Niederwild.
Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass die über unsere Diskussion betr. Bejagung von Rabenvögeln und Füchsen nur mit dem Kopf schütteln.Wenn man sich die übervollen Niederwildreviere dort ansieht, versteht man auch, warum.Im besagten Experiment stiegen auch die winterlichen Hasendichten, im Vergleich zu den Referenzflächen um das 3fache(!)(TAPPER et al.1991)
Der von Dogmen geprägte Naturschutz in Deutschland, aus dem Jagdgegner so gerne Honig saugen, ist auf ganzer Linie gescheitert. Ist es ihm doch nicht gelungen, zu einer einheitlichen Gesetzgebung zu kommen. Das liegt sicher nicht zuletzt auch an einem konservierenden, verklärenden und hoffnungslos romantisierenden Naturverständnis(oder das, was uns Naturschutzfunktionäre per ordre de mufti als Natur erklären)Dieser Ökologismus ignoriert, das es sich bei ökologischen Systemen um dynamische Systeme handelt.
Wenigstens im Hinblick auf die Füchse hat die Natur denen Recht gegeben, die vor dem Hintergrund hoher Besatzdichten eine schärfere Bejagung gefordert haben: Die Staube hat hier bei uns im Nordosten den überwiegenden Teil der Fuchspopulation hinweggerafft.
“Die Natur versteht keinen Spaß.Sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng.SIE HAT IMMER RECHT und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen”(Goethe)
Stern
Ich bestreite keinesfalls, dass eine “konsequente Prädatorenbejagung” durchaus einen Effekt hat, wobei es in menschlichem Ermessen liegt, ob dieser Effekt psotiv oder neagtiv ist. Ich meine damit Folgendes:
- Die konsequente Bejagung von Raubtieren führte in der Vergangenheit zur lokalen Ausrottung selbiger (Wolf, Kolkrabe, Braunbär…).
- Diese Bejagung wurde ursprünglich nicht mit dem Schutz anderer Arten legitimiert, sondern man sah diese Arten als Nahrungskonkurrenten an
- Dies ist heute in weiten Teilen nicht mehr der Fall, weshalb eine andere Legitimation gefunden werden muss.
- Diese ist eben der vermeintliche Schutz von bestimmten Niederwildarten. Ei9ne Bejagung führt hier teilweise auch zu den gewünschten Erfolgen, nur ist der Ansatz eben falsch.
- Es handelt sich in diesen Fällen um eine Symptombekämpfung und nicht um das Bemühen die Ursachen (Lebensraumverschlechterung(Verlust) zu ändern.
Jagd trägt hier also nicht zu einem ökologischen Gleichgewicht in der Kulturlandschaft bei. Dies würde nämlich bedeuten, dass man in diese Betrachtungen nicht nur das Wechselspiel zweier Arten (oder ein paar mehr) betrachtet, sondern einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Dieser würde die Jagd aber ausschließen.
Ich behaupte, dass sich auch in einer Kulturlandschaft ein Gleichgewicht zwischen Räubern und Beute einstellen würde, sofern man deutlich mosaikartigere Strukturen schafft. Dies würde Beutetieren Rückzugsmöglichkeiten bieten, Lebensräume schaffen und folglich auch die Artenvielfalt erhöhen. Aufgrund permanenter Eingriffe u.a. durch die Jagd wird dieser Prozess jedoch permanent gestört und je nach den eigenen Interessen gesteuert – wie gesagt nur eine Behauptung.
Mich stört im Wesentlichen, dass die Ausübung der Jagd durch Hobbyjäger erfolgt, deren Wissen um ökologische Zusammenhänge eben sehr Interessengeleitet ist. Als Biologe verfolge ich keine romantische Naturverklärung, sondern beobachte regelmäßig störende Eingriffe von Jägern mit dem einzigen Ziel etwas zu schießen. Dazu zählen (Beobachtungen innerhalb der letzten 2 Jahre):
- Abschuss eines Mäusebussards (zur Anzeige gebracht)
- Verwendung von Bleimunition in Gewässernähe
- Abschuss einer einzelnen Gans mit der Rechtfertigung es gäbe zu viele im Gebiet
- rechtmäßiges Liegenlassen von Aufbruch in einem Gebiet, wo sich der Seeadler im Begriff ist wieder anzusiedeln
- breite Argumentation gegen den Wolf, obwohl mit diesem ein heimischer Prädator zurückkehrt, der den Jägern viel Arbeit abnehmen könnte, wenn man ihn ließe
- Entenjagd bei schlechten Sichtverhältnissen
- Beschuss einer Wildschweinrotte auf eine Entfernung von ca. 150m, wobei keiner der 4 Schüße traf
All diese Beobachtungen zeigen mir, dass:
- Hobbyjagd nichts mit Naturschutz zu tun hat
- schwarze Schafe möglicherweise nicht die Ausnahme sind
- es an ökologischem Verständnis fehlt
Ich freue mich hier auf Personen zu treffen, mit denen ein sachlicher Austausch weitestgehend möglich ist. So wie die Jagd im Moment ausgeübt wird trägt sie nicht zur Artenvielfalt und demnach ist dies auch kein Argument sie sie zu legitimieren. Hier ist sehr viel Aufklärung erforderlich, welche dann hoffentlichen in Reformen mündet, welche wirklich dem Artenschutz und Arterhalt dienen.
Dass früher Prädatoren als Nahrungskonkurrenten intensiv bis zur lokalen Ausrottung verfolgt wurden, kann heute unter ganz anderen Bedingungen nicht mehr als Argument gegen die Jagd auf ungefährdete Raubwildarten verwendet werden. Niemand von uns heute Lebenden ist für das Verhalten früherer Generationen verantwortlich, das Argument ist schon deshalb ganz offensichtlich unbrauchbar.
Die Bejagung von heute in ihrem Bestand ungefährdeten Raubwildarten ist nicht nur erlaubt, sondern oft sogar notwendig. Fuchs, Dachs, Steinmarder, Marderhund und Waschbär sowie Rabenkrähen und Elstern sind als Arten in ihrem Bestand flächendeckend ungefährdet. Das stellt sogar das MKULNV in NRW fest. Andere Wildarten des Offenlandes beispielsweise das Rebhuhn sind dagegen auf den Roten Listen in hohen Gefährdungsklassen zu finden.
Wer kämpft denn für jeden Quadratmeter Lebensraum im Feld? Wenn nicht die an einer nachhaltigen Nutzung interessierten Jäger. Die Lebensraumverbesserung muss aber flächendeckend erfolgen, sonst werden die einzelnen Lebensrauminseln zu ökologischen Fallen für die gefährdeten Arten. Denn nicht nur diese sondern auch die Raubwildarten nutzen die Flächen zum Nahrungserwerb und als Deckung. Hier tummeln sich auch die anspruchslosen Kleinsäuger wie Mäuse, diese kommen auch auf intensiven Ackerflächen zurecht. Sie können deshalb Verluste durch Räuber gut verkraften. Diese Populationen haben aber eine ausgeprägte Dynamik, Massenvermehrungen folgen Bestandstiefs. Das Raubwild weicht in einem Bestandstief der Mäusepopulation auf andere Arten im Lebensraum aus. Da können zufällige Verluste durch einen nicht bejagten hohen Raubwildbestand eine gefährdete Art lokal zum Verschwinden bringen. Für das Raubwild sind einzelne Individuen dieser Arten zur Ernährung unbedeutend, für den Bestand der anspruchsvollen seltenen Arten kommt es dagegen auf jedes Individuum an. Um es noch plastischer zu sagen: 1% Rebhuhn in der Ernährung der Fuchspopulation sind wenig, dieses 1% können aber 100% der Rebhuhnpopulation sein. Die damit lokal verschwunden ist.
Solange es uns nicht gelingt die Lebensräume so zu gestalten, dass die oft stark gefährdeten Arten sich ausreichend reproduzieren können, benötigen wir die Bejagung der im Bestand ungefährdeten Beutegreifer um die Kapazität der fragmentierten Lebensräume auf einen Minimalwert zu erhöhen. Sonst besteht die Gefahr freilebende stark gefährdete Arten zu verlieren. Hier ist die Jagd auf die im Bestand ungefährdeten Raubwildarten sogar ein Beitrag zum Artenschutz. Das muss solange passieren bis die Lebensräume wieder intakt sind. Dagegen stehen aber massive wirtschaftliche Interessen der Landwirte. Deshalb wird die Bejagung wohl noch lange erforderlich sein.
Zum Schluss des Beitrages wird anekdotenartig das Fehlverhalten einzelner Jäger berichtet und daraus unzulässig auf die Mehrheit der Jäger geschlossen. Zusätzlich wird in diese Aufzählung die Argumentation gegen die Rückkehr des Wolfes einbezogen. Damit soll wohl der Anschein erweckt werden, dass die Wahrnehmung des Grundrechtes auf Meinungsäußerung in der gesellschaftlichen oder politischen Diskussion um den Wolf nicht legitim sei.
Dieses weiter zu kommentieren spare ich mir.
Raubwild – ich bevorzuge die neutrale Darstellung Raubtiere – sind nicht für den Rückgang des Rebhuhnbestandes verantwortlich, sondern der Verlust an geeignetem Lebensraum. In diesem Punkt ist man sich ja offensichtlich einig.
Man muss die Art der Argumentation aus dem Blickwinkel eines Menschen betrachten, der eben etwas schießen gehen möchte. Er hat durchaus recht damit, dass die Bejagung von Raubwild zwar lokal dazu führen kann, dass der geringe Rebhuhnbestand gehalten werden kann, aber zu welchem Preis und vor allem mit welcher Nachhaltigkeit? Die angesprochene Lebensraumverbesserung ist auch ohne den Gebrauch der Schusswaffe zielführend und zudem nachhaltig. Würde man seine Zeit, Energie und Geld also ausschließlich in klassische Naturschutzmaßnahmen (Flächenankäufe, Renaturierungsmaßnahmen, Heckenpflanzungen etc.) stecken, dann wäre dem Rebhuhnbestand weitaus mehr geholfen. Als Jäger hat man aber nun einmal das Interesse auch etwas zu schießen, so dass reine Naturschutzmaßnahmen als nicht ausreichend dargestellt werden. Die negativen Folgen der Bejagung von Raubwild (Bleieintrag in die Umwelt, z.T. qualvolles Verenden in Fallen oder von angeschossenen Tieren etc.) werden dabei in Kauf genommen.
Die anekdotenartige Darstellung des Fehlverhaltens einzelner Jäger ließe sich beliebig fortführen. Ich hoffe und glaube auch, dass die Mehrheit der Jägerschaft nach Recht und Gesetz handelt. Die Tatsache, dass aber gearbeitet wird um zu jagen und nicht gejagt wird um arbeiten zu können – also kurz, dass es sich bei der Jagd um ein Hobby handelt, dessen Hauptmotivation das Nachgehen des Jagdtriebes ist (Adrenalinausstoß mit den entsprechenden körperlichen Reaktionen) führt zwangsläufig dazu, dass es mehr schwarze Schafe gibt, als es der Fall wäre, wenn es ein reiner Beruf wäre. Die Argumentation eines Berufsjägers oder Försters ist daher meist eine andere.
Meinungsäußerungen in der Diskussion um den Wolf sind nicht nur legitim, nein sie sind selbstverständlich auch erwünscht und müssen ernst genommen werden. Jäger haben eine hohe Präsenz in der Natur und können somit sehr gut beim Monitoring helfen. Dies funktioniert übrigens auch bestens, wenn der Wolf nicht dem Jagdrecht unterliegt, wie dies bisherige Arbeit in Sachsen bestens zeigt(e). Geht man aber an die Basis, so wird dem Wolf mit großer Skepsis begegnet. Seine Anwesenheit fürht ohne Frage zu unsteterem Verhalten von Rehen, Wildschweinen etc., zudem kann er ein Problem für Nutztierhalter darstellen. Er dezimiert aber keineswegs die Strecke (siehe Sachsen), er selektiert besser, als jeder menschliche Jäger es tun kann, er reduziert die Zahl der Verbissschäden im Wald, er ist für den Menschen statistisch betrachtet ungefährlich (9 Tote in Europa in den letzten 50 Jahren – 4x angefüttert, 5xTollwut) und Nutztiere lassen sich schützen, was auch noch subventioniert wird. Warum dann die Skepsis? Die Jagd ist ein Hobby und dann wird der Wolf als Konkurrent und nicht als nützlicher Helfer gesehen.
Studien hier, Studien da. Behauptungen dort, Gegenbehauptungen wieder ganz woanders.
Viel erschreckender als diese ständige Anfeindung gegen die Jägerschaft ist die Entfernung vieler Menschen von der Natur. Ein wunderbarer Nährboden für Aktivisten aus Wir-hassen-Jäger-Fraktion.
Das führt zu irrwitzigen Stilblüten, in denen man den Jäger Mord und Totschlag vorwirft, aber gleichzeitig Puten aus der Massentierhaltung kauft. Paradox.
Wildtiere müssen im Rahmen der Jagdgesetze bejagt werden. Sie leben in perfekten Verbänden, haben ein gutes und zufriedenes Leben (wenn man diese menschlichen Attribute benutzen darf) und der tödliche Schuß ist nur eine Momentaufnahme.
Fehlt dieser und das Wild wird krank geschossen, wird es so schnell als möglich gesucht und erlöst.
Trotzdem ist dieses Leben nach unserem Ermessen ein besseres, als das Leben eines jeden Tieres in der Massentierhaltung. Könnte man diese fragen, würden sie es sicher vorziehen, auf der Jagd zu sterben, als in einem lichtlosen, vor Angst stinkenden Raum.
Verblüffend ist für mich, dass man auf die Jäger zielt, die mit ihren Wildtieren nur einen Bruchteil der Fleischversorgung in Deutschland sicherstellen.
61 Kg isst der durchschnittliche Deutsche. Davon sind gerade 0,5 Kg Wildbret.
Die Energie, die hier an die Jägerschaft verschwendet wird, um diese diskreditieren, ist völlig fehlgeleitet.
Denn der Jäger jagt nachhaltig und entnimmt der Natur nichts, was zu Schaden für die Umwelt ist.
Anders hingegen die industrielle Fleischversorgung. Mit Pestiziden verunreinigte Felder für Futtermais, Tonnen und Abertonnen an verbrauchten Benzin um die Lieferlogistik sicherzustellen und so weiter.
Klaus, Sie schweifen vom Thema ab. Es geht nicht darum, dass Jäger angefeindet werden oder andere Tiere noch mehr leiden. Ich kritisiere, dass Jäger als Argument für die Jagd die Bestandsregulierung anführen. Dass die Jagd en gros das Gegenteil bewirkt – nämlich eine Bestandszunahme – habe ich an wenigen Beispielen in meinen vorherigen Kommentaren aufgezeigt. Wo sind die Gegenargumente?
@Louis:
Gegenargumente:
Zu Ihrer Interpretation von Statistiken:
Richtig: Die Strecke an Schwarzwild steigt im Durchschnitt der letzten Jahre. Sie sollten aber aufgrund dieser Zahlen nicht falsch schlussfolgern und mehr als die Jagd in Ihre Analyse einbeziehen.
Was ist beispielsweise mit den Jahren 2006/2007 und 2009/2010?
Warum sollten in diesen Jahren 150-200 tsd Stück weniger erlegt worden sein als in den Vorjahren? Wurde durch die Erlegung von 300tsd in 2006/2007 das Schwarzwild im Folgejahr (2007/2008) zu einer Verdoppelung der Population angeregt (Strecke 600tsd)? Dann müsste das ja in jedem Jahr so sein, oder? Hatten die Jäger keine Lust oder hatten sich das Schwarzwild besser versteckt? Oder wie erklären Sie die starken Schwankungen, wenn es nur an der Bejagung liegt?
2006/2007 und 2009/2010 sind die Jahre, in denen keine guten Nahrungs- und somit Fortpflanzungsvoraussetzungen für das Schwarzwild vorlagen. Und ja, die Nahrungsvoraussetzungen haben sich im Schnitt verbessert. Daher ein durchschnittlicher Anstieg. Massive Intensivierung beim Anbau von Futter- und Energiemais (wir danken den durch die rotgrüne Regierung nachhaltlos geförderten Biogasanlagen) ist beispielsweise ein zu beachtender Faktor. Für Wild-Schäden auf diesen Äckern zahlt übrigens der Jäger und kein anderer.
Ihre Behauptung, dass die Bejagung zur vermehrten Fortpflanzung führt, wird auch von Strecken-Statistiken diverser anderer Wildarten wiederlegt. Sehen Sie sich doch mal die Strecken von Hase, Fasan, Rebhuhn, Rehwild etc. an. Weswegen gibt es auch fallende Streckenzahlen oder nur moderat ansteigende? Weil wir nicht genügend jagen? Nein, auch hier ist der Lebensraum ein entscheidender Faktor. Bei guten Voraussetzungen kann sich gerade Wild welches zu den Bodenbrütern gehört auch gegen Beutegreifer schützen und vermehren. Der Schutz und das Nahrungsangebot für Bodenbrüter sind aber kaum noch vorhanden. Nahezu alle Ackerflächen werden heute intensiv und bis auf den letzten Meter genutzt. Daher ist eine gesetzeskonforme Bejagung von Beutegreifern eine Maßnahme die dem Erhalt und Schutz dieser Arten dient. Das haben wir in den letzten Jahren bewiesen. Dazu kommen biotopverbessernde Maßnahmen von Jägern in Zusammenarbeit mit Landwirten. Ja, diese werden freiwillig durchgeführt. Natürlich ist dies mit einem Eigennutz begründet, aber nicht nur. Diese kommen auch Wildtieren zu Gute, die nicht dem Jagdrecht unterliegen und unterstützen die Vielfalt der Arten. Wir sollten aber hier eher an die Regierung und den Gesetzgeber appellieren mehr für die Wildtiere zu tun.
Und Ja, wir sind Jäger und wollen Beute machen. Natürlicher geht es nicht. Das machen wir seit Menschengedenken. Dafür machen wir auch Lehrgänge, Weiterbildungen und Prüfungen, die ich jedem empfehlen kann. Es gibt mehr verantwortungsvolle Jäger als Sie denken. Und Ja, es gibt auch unter Jägern „schwarze Schafe“. Aber diese werden von der vernünftigen Jägerschaft genauso geächtet wie von Ihnen.
Empfängnisverhütung bei Wildtieren soll eine sinnvolle Alternative sein? Unnatürlicher geht’s wirklich nicht.
In unserer Kulturlandschaft (Nein, unberührte Natur gibt es nicht mehr bei uns.) überleben die starken und sich anpassenden Wildarten. Gerade die Nahrungsgeneralisten (Allesfresser wie das Schwarzwild) werden sich ohne Regulierung durchsetzen und andere Arten bleiben auf der Strecke.
In einem Bodenbrüter-Symposium (September 2011, NRW)zwischen diversen Vertretern von Naturschutzgebieten, Jägerschaft sowie Fachleuten kam übrigens auch heraus, dass die Artenvielfalt in Schutzgebieten ohne eine gezielte Bejagung von Beutegreifern nicht überleben kann.
Übrigens:
Das erlegen von Leitbachen wird von nahezu allen Jägern nicht gebilligt und bei Jagden deutlich verboten. Jäger sind sich über die Folgen im Klaren.
@ Alexander: Schauen Sie sich meine Streckengrafik an http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2011/05/mehr-jagd-mehr-wildschweine.html . Die Strecke steigt im Durchschnitt der jeweils letzten 10 Jahre von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Einbrüche bei der Strecke gibt es in aller Regelmäßigkeit alle 1-2 Jahre – langfristig tut dies nichts zur Sache: im langjährigen Jahresmittel steigen die Strecken / Bestände trotz (oder wegen ?) einer immer intensiver werdenden Bejagung. Grund für die Schwankungen zwischen den Jahren kann sein, dass mehr oder weniger immer wieder die gleichen Reviere intensiv bejagt werden, und die Zuwanderung aus weniger bejagten Gebieten seine Zeit dauert (nur eine Vermutung).
Ich streite nicht ab, dass neben der Jagd natürlich auch das Nahrungsangebot ausschlaggebend für die Fertilität der Tiere ist. Aber auch hier hat die Jagd wesentlichen Einfluss. Untersuchungen der Wildforschungsstelle BAden-Württemberg kamen zu dem Ergebnis, dass durch Jäger jedes Jahr etwa 125.000 Tonnen (!) Mais zum Anfüttern des Wildes in den Wald gekarrt wird. Weit mehr, als beispielsweise durch den Maisanbau den Tieren zur VErfügung steht.
zu Hase, Fasan, Rebhuhn: Diese Tiere sind hauptsächlich durch die Intensivierung der Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte gefährdet. Hasen z.B. bekommen mehrmals jährlich Junge, um Verluste auszugleichen – haben aber kaum eine Chance, weil Deckung fehlt, Böden vergiftet sind, das Wetter ausschlaggebend ist, die Jagd ihnen zusätzlich zusetzt. Ähnlich ist es beim Federwild. Ein großer Unterschied aber z.B. zum Schwarzwild ist, das dieses in sozialen Bindungen lebt und diese durch die Jagd empfindlich gestört werden, was letztendlich zu mehr Nachwuchs führt. Die Bejagung von Beutegreifern hilft den Bodenbrütern nur vordergründig. Wer den Niederwildbestand in seinem Revier erhalten will, muss unweigerlich die Landschaft entsprechend verändern.
Empfängnisverhütung ist zwar nicht natürlich, wäre möglicherweise aber eine tierschutzgerechte Alternative zum sinnlosen Töten. Sinnlos insbesondere, weil der größte Teil der Strecke für die Tonne ist (Radioaktivität im Süden Deutschlands, Bleikontamination weil keine bleifreie Munition genutzt wird, unzureichendes Gewicht, auf Drückjagden werden Untersuchungen zu Folge nur 25 % der Tiere mit Blattschuss erlegt).
Ach, noch zu Ihrem Bodenbrüter-Symposium. Der Kanton Genf ist seit 1972 jagdfrei (abgesehen von 10 Berufsjägern, die gelegentlich Wildschweinen nachstellen). Die Biodiversität insbesondere im Bereich der Bodenbrüter hat sich seitdem vervielfacht. Eine Untersuchung im Naturschutzgebiet Bayerischer Wald kam zu dem gleichen Ergebnis. Das großflächige Töten von Beutegreifern mit dem Ziel der Bestandserhaltung von Bodenbrütern ist auf deutsch gesagt Kappes.
Als Ergänzung zu Alexander Birnbaum:
Der Schlüssel dafür, ob sich eine Art im Bestand vermehrt oder nicht liegt in der Lebensraumkapazität. Die Lebensraumkapazität ist davon abhängig ob wie viel der benötigten Ressourcen wie Nahrung, Deckung und wie viele hemmende Faktoren wie Fressfeinde, Störungen Krankheitsdruck oder die Bejagung vorhanden sind. Dazu kommt noch die Witterung die sowohl positiv wie negativ sein kann. Diese positiven wie negativen Faktoren sind im Zeitablauf nicht statisch. Der Winter stellt für viele einheimische Arten einen Flaschenhals dar, der den Bestand begrenzt.
Das Zusammenspiel aller Faktoren bestimmt wie hoch die Population anwachsen kann, die Jagd ist nur einer davon. Wächst die Population darüberhinaus, greifen in der Regel dichtsabhängige Einflüsse wie Krankheiten und lassen die Population wieder einbrechen, so dass der Bestand immer um die Kapazität schwankt.
Daraus folgt:
Steigt für eine Art die Lebensraumkapazität an, wird auch eine intensive Jagd den Bestandesanstieg nicht verhindern können, das sehen wir z. Z. beim Schwarzwild durch die regelmäßigen Mastjahr oder den Maisanbau oder auch beim Rehwild auf den Kyrillflächen.
Sinkt dagegen die Lebensraumkapazität gehen auch bei Einstellung der Jagd die Bestände zurück, siehe Rebhuhn oder Kaninchen. Bei letzterem ist die Kapazität durch die Einschleppung von Krankheiten (Myxomatose in den 50ger Jahren und in den 90gern durch die RHD (Chinaseuche)) auf einen sehr niedrigen Wert abgesunken.
Dieser link beantwortet Hintergründe und zeigt die Absichten – der jagdhasser auf.
Es ist schon interessant wie diese radikalen Netzwerke verbandet sind.
Das gleiche könnte man von den Jägern auch behaupten. Finden Sie, Ihr Kommentar trägt zu dem bei wozu die Seite eingerichtet wurde?
Jäger im Dialog – na wenn der so geführt wird, wie aus Ihrem Kommentar zu entnehmen ist, schließt man die Seite am besten.
Was will uns der Verfasser dieser Zeilen sagen?
“Nicht die Jagd selbst, sondern deren stringente Reglementierung….”
“Nicht das Autofahren selbst, sondern die stringente Beachtung der Verkehrsregeln…”
Ein Allgemeinplatz, denn ist es deshalb keine Jagd mehr, kein Autofahren mehr, weil es, wie eine Vielzahl anderer, gefahrgeneigter Tätigkeiten auch, strengen Regeln unterworfen ist??
Was in einem kurzen Zeitraum nach 1848 geschehen ist zeigt in erster Linie, dass Jagd, fachmännisch und damit nachhaltig durchgeführt (und nur darüber diskutieren wir hier) der Erhaltung der Biodiversität dienen kann. Ein Umstand, den inzwischen auch die UNO in ihren Thesen zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Wildtierbeständen deutlich macht.Deshalb unterstützt die UNO auch Projekte wie Campfire, weil sie zeigen, das Jagdausübung der Erhaltung von Wildtierbeständen dienen kann.In Afrika und überall auf der Welt.
Einmal unterstellt, Jagd führt tatsächlich zu einer ZUNAHME der Wildtierpopulationen, wo liegt dann das Problem? Warum sollen Füchse nicht bejagd werden, wo doch die Bejagung zu einer erhöhten Reproduktionsrate führt. Ist es nicht das, was Fuchsstreichler sich wünschen?
Ich wiederhole es gerne noch einmal:Wer glaubt, es gäbe in der Natur (oder beim Klima) monokausale Wirkzusammenhänge, den beneide ich um sein schlichtes Gemüt.
Persönlich halte ich den Begriff “Bestandsregulierung” für unglücklich. Er zeigt eine gewisse Hybris der Jäger, diese Zuversicht, regulieren zu können oder zu müssen. Die Natur ist Jahrmillionen ganz prima ohne uns ausgekommen.Wir Jäger sind einfach Naturnutzer, wir entnehmen aus den Wildtierbeständen den Überschuss, die kompensatorische Mortalität wie die Wildbiologen sich ausdrücken. Anders gesagt:Was wir im Herbst nicht erlegen, verendet im Winter ohnehin. Da ist es auf meinem Teller doch deutlich besser aufgehoben. Wenn wir das richtig – also nachhaltig – machen (und das ist ja in unserem ureigensten Interesse)dann bleibt der Wildtierbestand in unserem Revier konstant und meine Kinder essen das ganze Jahr “Bio”.
Ich gehöre auch nicht zu den Jägern, die auf das Etikett “Naturschützer” großen Wert legen.Nur ungern würde ich mich mit den Dogmatikern und Ideologen von NABU und BUND in einen Topf werfen lassen.Mein Engagement in Sachen Naturschutz beschränkt sich darauf, meinen Kindern zu zeigen wie spannend der Wald sein kann und alle paar Wochen mit dem Müllsack durchs Revier zu laufen um einzusammeln, was die Jack-Wolfskin-Fraktion auf Ihren “Nein-ist-das-schön-ruhig-hier-Spaziergängen”hinterlassen hat.
Ich übe das älteste Gewerbe der Welt mit Freude und gutem Gewissen aus. Den Ökopazifisten und Jagdgegnern sei ein Zitat von Hans Krieg ans Herz gelegt. Er war der erste Präsident des 1950 gegründeten NATURSCHUTZRINGS (DNR):”Wer seinen Verstand auch nur einigermaßen beisammen hat, der sollte wissen, das Jagd bei uns in erster Linie Erhaltung bedeutet und das diese edel tuenden Jagdgegner ohne uns über kein Wild mehr eine Träne zu vergießen hätten-weil es einfach nicht mehr da wäre”
Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen.
Herr Kaulertz hat uns bis heute Termin gesetzt, einen Link auf eine Antiveganer-Seite, den Stefan Rutner eingesetzt hatte, herauszunehmen.
Tja,ziemlich dünnhäutig der Herr! Anstatt sich zu freuen das seine Seite verlinkt wird! Oder hat er etwa Angst das dem neutralen Leser ein Licht aufgeht!?
Es spricht für sich, daß man Sie dafür erst auffordern musste.
Nun Herr Nott, von Ihrem abstrahlenden Licht ist man sogleich geblendet.
Silke Preusser
Nennt doch endlich mal das Kind beim Namen! Zitate wie “Überall da, wo wir Jäger mit unseren natürlichen Partnern, also den Landwirten, Förstern, Fischern und Imkern gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten, hat die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft eine Chance!”
Finden sich in fast jedem offiziellen Statement von Vertretern der Jagdverbänden.
Landwirte als “natürliche Partner” der Jäger???? Gerade für die Landwirte sind die Jäger doch keine Partner auf Augenhöhe, sondern schlicht Melkkühe, die man über die Jagdpacht abzocken kann. Für die explosionsartigen Vermehrungsraten gerade des Schwarzwildes sind einzig und allein die ausufernden Monokulturen (Stichworte Mais / Biogas) mit denen sich die subventionsgeschwängerte Agrarindustrie eine goldene Nase verdient und für Artenschwund beim Niederwild bzw. starken Zuwachs vor allem beim Schwarzwild sorgt. Die steigenden Schäden sollen gefälligst die Jäger bezahlen. Das ist in etwa so, wie wenn ein Schreiner sein Holzlager bewachen lässt, weil wertvolle Hölzer geklaut werden und es ab und zu brennt, er aber von dem Bewachungsunternehmen nicht nur ein Entgelt dafür verlangt, dass die Wachleute nachts um das Lager laufen, sondern oben drauf auch noch die Wachmänner haftbar macht, wenn trotzdem ab und an ein Brett geklaut wird. Wie lange das Wachunternehmen das wohl mitmachen würde?
Wenn die Jagdverbände ernsthaft die Interessen ihrer Mitglieder vertreten wollen, sollten sie sich bald einmal der Frage widmen, ob die Jagdpacht noch zeitgemäß ist oder ob nicht vielmehr die Jäger eine Vergütung für ihr Engagement im Sinne des Natur- und Artenschutzes erhalten sollten. Denn schließlich ist nicht nur qua Jagdgesetz das JagdRECHT mit dem Grund und Boden verbunden. Das Jagdrecht ist wiederum mit der HegePFLICHT verbunden, die demnach ja die Jagdgenossen erfüllen müssten. Statt dessen zahlen die Jäger noch dafür, dass sie viele Stunden im Revier verbringen und zum Dank auch noch immer wieder in die Rolle “Buh-Mann” gedrängt werden und für die negativen Entwicklungen verantwortlich gemacht werden. Die Landwirte lachen sich ins Fäustchen und kassieren weiter.
@waldläufer
Das ich das noch erleben darf:Da bezweifelt doch tatsächlich jemand (zu Recht!)die “natürliche Partnerschaft” zwischen Jägern und Landwirtschaft. Chapeau!
Lassen Sie mal die letzten DJV-Präsidenten Revue passieren.Es waren immer auch Vertreter der Landwirtschaft und Berufspolitiker!Werfen Sie mal einen Blick in die Gutachten der vergangenen Jahre des SRU (Sachverständigenrat für Umweltfragen)die im Auftrag der Bundesregierung(!)erstellt wurden. Der SRU kommt Jahr für Jahr zu dem Ergebnis, dass die Landwirtschaft für den überwiegenden Teil der ökologischen Probleme und dem Rückgang der Artenvielfalt verantwortlich ist.Das wir Jäger uns für den Erhalt der Artenvielfalt verantwortlich machen lassen und gleichzeitig für die Grundbesitzer -free of charge- die “Schädlingsbekämpfung” durchführen, ist ein dreckiger Witz.
Der Eingangspost, zusammengestoppelt aus Versatzstücken von Sonntagsreden eines Berufspolitikers und DJV-Funktionärs ist lächerlich und peinlich.Nichts als schale Worthülsen, Textbausteine und abgestandene Phrasen.
Vielleicht braucht es einen neuen, unabhängigen Jäger-Verband? Vielleicht sollten die Jäger eher die Nähe von Naturschutzverbänden suchen und sich aus der “Abhängigkeit” von den Bauernverbänden befreien? Liegen nicht am Ende die Interessen zwischen Jägern und Naturschützern viel näher beieinander als es in der öffentlichen Debatte den Anschein hat? Und wenn dem so ist: haben nicht am Ende gerade die Bauernverbände ein Interesse daran, dass die Jäger ein negatives Image in der Öffentlichkeit behalten?
Beispiel Niederwild: die Agrarindustriellen werden einen Teufel tun und für die notwendigen Brachflächen sorgen. Selbst Feldwege -die letzten kleinen Refugien- sind den immer größer werdenden Betrieben ein Dorn im Auge. Wie wäre es, wenn die Jäger darauf drängen, dass entsprechende Flächen bereitgestellt werden?
Wahrscheinlich lässt es sich am Ende -wie leider so oft- nur über´s Geld regeln. Aber auch hier könnte eine Interessenvertretung der Jäger etwas anstossen: Warum ruft der DJV oder die Landesverbände nicht einmal dazu aufrufen würden, nur noch Jagdpachtverträge abzuschließen, die dafür sorgen, dass wirkliche Anreize geschaffen werden für einen artenreichen Wildbestand zu sorgen. Das könnte z.B. so geschehen, dass man den Ertrag aus der Jagd (über Wildbretverkauf) als Grundlage hernimmt und je zur Hälfte zwischen der Jagdgenossenschaft und dem Pächter aufteilt. Die Bauern müssten ihren Wildschaden aus ihrem Teil tragen und der Pächter erhielte eine Vergütung für seine Investitionen in Zeit, Ausrüstung etc. Wenn beide Parteien “mehr einnehmen” möchten, muss GEMEINSAM etwas getan werden.
Flächendeckend umgesetzt, würde das richtig was bewegen…
Dieser Blog veranschaulicht mir wieder das nur wenige Ihre Meinung selbst gebildet haben.Es werden veraltete und überholte Quellennachweise geliefert.Fotos von verletzten und toten Tieren aus Ideologischen
Gründen durch “anklicken”auf den Bildschirm
geliefert.
In den naturfremden Ballungsgebieten kommt das sehr gut an.Hier wird auch gleich die Gemeinnützigkeit und die Spendenbereitschaft
nach den grausamen Bildern von angeschossenen
und in Fallen gefangenen oder verletzten Tieren hervorgehoben.
So eine Spende hat noch keinem Tier geholfen.
Es werden noch mehr Hunde durch Flugpaten ins
Land geholt,die sich selbstverständlich das ganze Jahr mit den Wildtieren vergnügen können.Gerade vor solchen Tierschützern und Biofanatikern die alle Ihre Kenntnisse aus Medien und zielgerichteter Politik leben sind die Gefahr.
An meine freundlichen Fragen im Revier und netten Unterhaltungen kann ich feststellen:
Hier kann durch Aufklärung und Begleitung sowie vorführen,schnell ein Mittstreiter gefunden werden.
Und hier mein Fragenkatalog:
Möchten Sie ein Huhn oder eine Ganz von der
Wiese umsonst.?
Sie müssen es nur selber schlachten.
Wenn Sie ein Haus bauen wollen was muß zuerst genehmigt werden.?
Natürlich die Anschlussgenehmigung,Wasser und Strom etc.pp.
Beim Windpark im Watt nicht.Hier kann die
Leuchtstoffröhre unter der Überlandleitung
nur durch in die Luft halten zu leuchten gebracht werden.
Möchten Sie dort wohnen.?
Tank oder Teller.?
Hier kann ich den Nachweis bei unseren Spziergängen sofort liefern.
Der Weg führt an Naturschutzinseln und
Artendepots vorbei.
Das Märchen vom Alphawolf.
Alle Studien wurden an Gehegetiere gemacht.!
Die Lausitzwölfe zeigen die Besiedlungsmechanismen.!
Syncronrausche oder Brunft oder Paaungszeit
hat nur etwas mit Lichtintensität und Dauer zu tun.
Sind Bäume und Pflanzen Lebewesen.?
Warum wird hier eine bestialische Euthanasie
betrieben.?
Ich habe meine Meinung schon oft ändern müssen,und aus diesem Grund bilde ich mir meine Eigene.
Die Ziele die durch Gemeinsamkeiten und
Toleranz erreicht werden können sind in meinem Umfeld schon beachtlich.
http://www.jagd-erfolg.de und Google Karl-Otto Riese