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Jäger schaffen ökologisches Gleichgewicht in der Kulturlandschaft

Veröffentlicht am 27.10.2011 von Hartwig-Fischer

- Jagd ist aktiver Naturschutz -

Jagd ist ein Kulturgut, das in unserer Gesellschaft einen durchaus hohen Stellenwert besitzt, wie Umfragen ergeben haben. Trotzdem muss die Jagd als aktiver  Naturschutz in der Gesellschaft auf eine breitere Basis gestellt werden.

Jäger leben intensiv mit der Natur und erleben die Natur immer wieder hautnah. Sie gestalten und verbessern einerseits Lebensräume und sorgen andererseits für angepasste Wilddichten. Sie sind Naturschützer und Naturnutzer in einer Person. Zudem liefern   Jäger mit dem Wildfleisch ein gesundes und qualitativ hochwertiges Nahrungsmittel, weil es das einzige Fleisch ist, das von wirklich freilebenden Tieren stammt. Sie sind diejenigen, die die ursprüngliche Art der Nahrungsbeschaffung  in begrenztem Umfang noch praktizieren. Die Jagd hat für den Waldbesitzer durchaus eine ökonomische Bedeutung, entweder durch Verpachtung oder durch den Verkauf des Wildbrets aus der Eigenjagd. (weiterlesen…)

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Erfolgreicher Artenschutz läuft ohne Fangjagd ins Leere

Veröffentlicht am 10.08.2011 von Jochen Borchert

Niesters

Foto: H. Niesters

- Fangjagd nur mit erforderlicher Sachkunde -

Um den Schutz bedrohter Arten in der heutigen Zeit so weit als möglich sicher zu
stellen, ist es für jeden Revierinhaber und berechtigten Jäger unerlässlich,
das Raubwild dort, wo es vorkommt, stark zu bejagen . (weiterlesen…)

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6 Kommentare | Kategorien: Allgemein

Hunde im Revier – das sorgt für Stress, schlechte Laune und reichlich Ärger. Ein Jäger aus Lüneburg geht neue Wege…

Veröffentlicht am 03.06.2011 von Philip Alsen

m. Baumann

Ein langer Spaziergang im Wald, ein nettes Gespräch, ein paar unaufmerksame Momente … – plötzlich Hetzlaute, ein Rascheln im Busch und das war‘s: der Hund ist weg. Hinein in den Wald, mit „Juchheisa“ und lautem Gekläffe einem Reh hinter. Ein Terrier auf Abwegen. „Und nun?“, fragt mein Gegenüber. „Nun ist Mist!“, sage ich und ärgere mich. Ich bin Jäger. Ich weiss wie blöd die Situation ist. Ich kenne die Brut- und Setzzeiten, ich hab schon Rehe gesehen, die mit gebrochenem Genick im Zaun hingen oder die der Hund gepackt hat. Ich weiss das alles, und trotzdem stehe ich jetzt hier. Weil der Hund auch mal laufen muss, und ich mich oft ablenken lasse. Und auch, wenn es keine Entschuldigung ist: Der einzige bin ich nicht … (weiterlesen…)

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Waldbesitzer und Jagdpächter – gemeinsam für eine nachhaltige Waldnutzung

Veröffentlicht am 24.05.2011 von Staatssekretär Peter Bleser

Siegel

Mit dem Jagdrecht in Deutschland hat der Gesetzgeber ein System geschaffen, das  sich bewährt hat und eine nachhaltige Nutzung der Wildbestände unter ökologischen, öko­nomischen sowie unter Tier­schutzaspekten sichert. Wollte man das Wesen des Jagdrechts in Deutschland beschreiben, stünden zwei Begriffe unbestritten an erster Stelle: die Hegepflicht und das Reviersystem. Die Hegepflicht steht für den Schutz und Erhalt eines artenreichen, ausgewogenen Wildbestandes - im Einklang mit den Interessen der Land- und Forstwirt­schaft und dem Natur- und Artenschutz. Das Reviersystem garantiert die flächendeckende Wahrnehmung der umfassenden Ver­antwortung der Jagd für Mensch und Natur. (weiterlesen…)

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Geocaching – moderne Schatzsuche in der Natur

Veröffentlicht am 12.05.2011 von Ludwig-Simon

Wird Geocaching ein neuer Volkssport? Die Zahlen der Fangemeinde und der caches steigen jedenfalls sprunghaft an, zum Jahresende 2010 existierten in Deutschland über 164.000 Verstecke.

Die moderne Schnitzeljagd in der Natur wird von vielen Institutionen angeboten, die es mit dem Schutz der Natur und dem Naturerleben ernst meinen. Die caches sind dort so abgelegt, dass sie nicht stören.

Bild: M. Knödler

 Das gilt auch für viele Privatcaches an Wanderwegen oder an Ortschaften, die z. B. von Familien bei Ausflügen genutzt werden. Geocaching ist dort naturverträglich und bringt Menschen in die Natur. Wo liegt also das Problem? Es liegt darin, dass caches je nach Terrain (T) nach Schwierigkeitsgraden (1-5) eingestuft sind. Die T5er liegen in schwierigem Gelände und sind oft nicht ohne Kletterausrüstung aufzufinden (Felsen, Steinbrüche, Stollen, Schächte, Höhlen, Bäume). Sportlich Ehrgeizige aus der ganzen Republik reisen oft weit an und suchen diese Verstecke bevorzugt auf, das Finden ist mit Renommée verbunden, ganze Heerscharen von cachern strömen insbesondere am Wochenende in die Natur, um dort oft mehrere caches zu suchen und dann im Internet über ihre Erlebnisse zu berichten. Was man dort nach Anmeldung im Netz lesen kann, lässt Vielen die Haare zu Berge steigen. Es werden Steinbrüche aufgesucht, für die Betretungsverbot besteht, Felsen mit Uhu- oder Wanderfalkenvorkommen werden zur Brutzeit beklettert. Caches finden sich mitten in Naturschutzgebieten (NSG), in denen abseits der Wege bzw. ein gänzliches Betretungsverbot (Kernzonen von Biosphärenreservaten) besteht. In unterirdische Fledermausquartiere, die dem Bergrecht unterliegen, steigen mit Scheinwerfern bewaffnet Geocacher ein. Dass sie dabei Fledermäuse aus dem Winterschlaf reißen können, Dachs oder Wildkatze stören, registrieren die Wenigsten. Während im schneereichen Winter 2010/2011 die Drückjagden teilweise ausgesetzt waren, um z. B. den Energieverbrauch der Tiere und damit die Schälschäden in Rotwildgebieten zu minimieren, stapfen zur gleichen Zeit Geocacher mit GPS-Geräten abseits der Wege selbst nachts durch den Wald auf der Jagd nach verborgenen Schatzkästchen. (weiterlesen…)

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Wie viel menschliche Freiheit verträgt die Natur? Jäger und andere Naturnutzer im Spagat zwischen Verständnis, Toleranz und Verantwortung.

Veröffentlicht am 29.04.2011 von Dr. Rolf Eversheim

M. Baumann

 

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

(Eduard Mörike)

Die Menschen atmen auf, es ist Frühling, die Natur lockt ins Freie!

Die Temperaturen sind angenehm, die Vorsätze  nach dem Winter noch frisch. Alles, was Beine hat, oder auch Räder, setzt sich in Bewegung und möchte Wald und Natur im Maiengrün genießen. Hinzu kommt, dass die Freizeitindustrie den Wald entdeckt hat. Sie entwickelt ständig neue Geräte und Sportartikel und natürlich die passende Funktionskleidung und bringt diese mit wunderschönen Naturszenarien unter die Leute.

Wanderer, Nordic Walker, Wildkräutersammler, Mountainbiker und Fahrradfahrer, Reiter in allen Variationen, Hundebesitzer alleine und in Meute und neuerdings Schatzsucher per Internet (Geocacher) bevölkern Wald und Natur nicht nur in Stadtnähe. (weiterlesen…)

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